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Bankroll beim Blackjack

Bankroll beim Blackjack

Ein Bankroll macht egal wo nur Sinn wenn zwei Dinge zutreffen. Zum einen musst du in der Lage sein das Spiel zu schlagen und zum anderen spielst du das Spiel professionell. Wenn du nur ab und zu ins Casino gehst und dort Blackjack spiest, dann brauchst du keine Bankroll dafür. Dann genügt es wenn du eine entsprechende Summe von deinem Konto abhebst und mit dieser spielst.

Und bevor es weiter geht möchte ich noch mit einem Vorurteil aufräumen. Die Bankroll ist nicht dafür verantwortlich ob du profitabel spielst oder nicht, sondern eine entsprechend große Bankroll bietet dir nur die Möglichkeit langfristig das Totalverlustrisiko zu minimieren.

Was ist eine Bankroll überhaupt?

Eine Bankroll ist eigentlich nichts anderes wie das Spielkapital, das dir zur Verfügung steht. Natürlich kannst du auch beim Roulette eine Bankroll haben. Doch wird die Aufgrund des Hausvorteils eben immer kleiner werden und irgendwann weg sein. Mit der Idee dahinter, dass eine ausreichend große Bankroll die Wahrscheinlichkeit des Totalverlustes minimiert hat dies dann nichts mehr zu tun. Daher wollen wir da auch gar nicht allzu lange eingehen, sondern uns vielmehr auf eben jene Spiele konzentrieren, insbesondere natürlich Blackjack.

Jedoch gilt auch beim Blackjack dann die Einschränkung, dass du mithilfe der Basisstrategie und dem Kartenzählen einen Vorteil gegenüber dem Casino hast. Ist dies nicht möglich, dann macht auch eine Bankroll beim Blackjack keinen wirklichen Sinn. Dann solltest du lieber schauen wenn du zum Beispiel mit Bonus Whoring dein Geld verdienen möchtest, dass du eben immer genug Geld hast um die maximalen Boni abzugreifen.

Wie viel Bankroll brauchst du nun beim Blackjack

Ziel für die folgende Berechnungen ist nun immer die Tatsache, dass wir von einem Totalausfallrisiko von 5 % ausgehen. Das heißt auch mit dem hier vorgeschlagenen Bankroll wirst du in einem von zwanzig Fällen deinen gesamten Bankroll eben verlieren. Solltest du dieses Totalausfallrisiko noch weiter reduzieren wollen, dann musst du entsprechend die hier vorgestellten Zahlen anpassen.

Abhängig wie viel Geld du brauchst ist auch die Tatsache wie groß der Spread sein soll den du spielst. Mit Spread ist gemeint der Unterschied zu deinem minimalen Einsatz, wenn du im Nachteil bist, zu dem maximalen Einsatz, wenn der Vorteil auf deiner Seite ist. Im Normalfall solltest du in der Lage sein den maximalen Spread spielen zu können. In Deutschen Casinos wäre dies zum Beispiel ein Minimum von 5 Euro und ein Maximum von 250 Euro. In manchen online Casinos ist er noch größer und du kannst minimal einen Euro setzten und maximal 1.000 Euro.

Um dieses 5-prozentige Totalausfallrisiko zu erreichen brauchst du dann 100 Einsätze von deinem Maximaleinsatz. Das wären eine Bankroll von 25.000 Euro in deutschen Casinos oder 100.000 Euro für online Casinos. Dies ist natürlich sehr viel und sicher haben ein Großteil der Spieler so viel Geld gar nicht zur Verfügung. Daher solltest du deine Einsätze an die Bankroll anpassen.

Die Einsatzhöhe an die Bankroll anpassen

Der Vorteil in online Casinos und allgemein durch den Spread ist, dass du ja nicht unbedingt immer die maximale Menge spielen musst. Wenn du jetzt zum Beispiel nur 10.000 Euro zur Verfügung hast, dann legst du dir eben deinen eigenen Spread fest. Dieser würde dann zum Beispiel weiterhin bei 5 Euro liegen wenn du im Nachteil bist aber eben nur bei 100 Euro wenn du im Vorteil bist.

Noch variabler bist du dabei im online Casino. Denn hier gibt es zum Teil Blackjack Angebote, die bereits mit Centbeträgen anfangen. Hier kannst du dann zum Teil selbst mit einer Bankroll von 100 Euro spielen. Dann ist eben das Maximum in deinem Spread ein Einsatz von einem Euro und das Minimum halt die Summe, die dir das online Casino anbietet.

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